
User, die wirklich das allerletzte Byte unteren Speicher nutzbar machen wollen,
koennen das alte Packet 'HIRAM' probieren:
http://www.uwe-sieber.de/files/hiram.zip

HIRAM is etwas aehnliches wie UMBPCI aber es stammt von 1993 und war fuer
286..486 Rechner gemacht. Die Funktionen von UMBPCI sind hier aber auf zwei
Programme verteilt: Eines aktiviert den Speicher, das zweite (HIRAM.EXE)
macht ihn fuer DOS nutzbar. Letzteres funktioniert bestens mit MS-DOS 5+ und
Speicher, der von UMBPCI aktiviert wurde:


dos=high, umb
device=umbpci.sys                 // aktiviert den Speicher (ab V3.00)
device=hiram.exe                  // macht ihn ueber einen XMS 2.0 Handler
                                  // fuer DOS sichtbar
devicehigh=c:\windows\himem.sys   // ja, man kann HIMEM.SYS hochladen


Der Trick ist, dass HIRAM einen kleinen HIMEM 2.0-Treiber samt der Funktion
'Request XMS UMB' implementiert, waehrend UMBPCI das auf dem offiziellen Weg
macht, indem es den 'echten' HIMEM.SYS um diese Funktion erweitert.

Wenn devicehigh=himem.sys kommt, greift DOS sich alle XMS-UMBs von HIRAM.EXE,
und HIRAM deaktiviert seinen XMS-Handler, damit HIMEM.SYS laden kann.
Ohne dos=high,umb wuerde HIMEM.SYS mit einer Meldung wie 'Ein XMS-Treiber
ist schon geladen' abbrechen, weil HIRAM keinen Anlass hatte, seinen kleinen 
XMS-Handler zu deaktivieren.

Mit HIRAM.EXE kann man ein ganzes KB unteren Speicher gegenueber UMBPCI 
alleine einsparen - wow ;-)


mail@uwe-sieber.de
uwe.sieber@gmx.de

7.7.1999

